Unsere Zeit ist von Veränderungsprozessen geprägt und verlangt von den Menschen sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben höchste Flexibilität und Verantwortung. Die hohen Anforderungen im Gesundheitswesen fordern von den Mitarbeitern nicht nur fachliche Qualifikation, sondern auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz – allen voran die kommunikativen Fertigkeiten.

Prävention von Gewalt & Aggression

UMGANG MIT AUFGEBRACHTEN UND AGGRESSIVEN MENSCHEN

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Eskalierende Situationen mit aufgebrachten Patienten / Klienten und Angehörigen im Berufsalltag frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, setzt ein gezieltes Fachwissen voraus. Um in angespannten Situationen einem aufgebrachten Menschen gegenüber empathisch bleiben zu können, ist es besonders wichtig, die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung der eigenen Kräfte zu lenken. Die richtigen Worte im passenden Moment, können eine brenzlige Situation entschärfen und zur Stärkung des Selbstvertrauens beitragen. Es gilt, für sich selbst und für den aggressiven Menschen einen gewaltfreien Weg zu finden, um aus einer angespannten Situation heraus zu finden. Das Konzept von LARA zur Gewaltprävention  und Deeskalation, ist darauf ausgerichtet, SeminarteilnehmerInnen die Fähigkeit zu vermitteln, mögliche Gewaltbereitschaft von Patienten / Klienten und Angehörigen zu verhindern.

 

Stärkung der Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit stehen dabei im Fokus. Vermittelt werden Methoden der Konfliktlösung, Streitschlichtung und Deeskalation. Es werden gezielt die persönlichen und fachlichen Kompetenzen der TeilnehmerInnen gefördert unter Berücksichtigung der individuellen und  institutionellen Bedingungen.

 

Wir bieten Ihnen auf Wunsch Unterstützung bei der Umsetzung eines professionellen Deeskalationsmanagements in Ihrer Einrichtung. Mehr Informationen finden Sie unter SERVICE.

 

Dauer: 1-3 Tage, je nach Bedarf der Institution

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NEU > Praktisches Training zur Eigensicherung und Fremdschutz

ERGÄNZUNG ZUM SEMINAR „Prävention von Gewalt & Aggression“

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In einer Zeit, in der aggressive Übergriffe auch im Gesundheitswesen immer deutlicher werden, kann es manchmal lebensnotwendig sein, Kenntnisse über Eigensicherung und Fremdschutz zu haben. Das Training vermittelt anhand realistischer Beispiele, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen (Gefahrenradar (Füllgrabe)). Es werden einige verletzungsfreie Techniken trainiert, welche die Unfallrisiken sowohl für den Patienten als auch der Mitarbeiter auf ein Minimum reduzieren. Für Situationen in denen Patienten wegen Fremdgefährdung festgehalten oder immobilisiert werden müssen, werden geeignete Begleit-, Halte- und Immobilsationstechniken gezeigt und eingeübt. Die zuvor in einem Basisseminar erlernten Techniken zur verbalen Deeskalation werden in dieses Training integriert.

 

Körperliche Abwehrtechniken dürfen nur angewendet werden, wenn alle anderen Möglichkeiten der Deeskalation erfolglos geblieben sind.

INHALTE

Eigensicherung
  • Selbstschutzmaßnahmen – Sicherheitsabstand
  • Abwehr von Schlägen
  • Abwehr von Tritten
  • Sich aus Greifangriffen lösen
  • Sich aus Würgeangriffen befreien
Deeskalationstechniken
  • Einsatz der Stimme zur Kontaktaufnahme
  • Körpersprache
  • Erkennen vorhandener Gefühle / Bedürfnisse
  • Handlungs- und Lösungsstrategien
Begleit- und Kontrolltechniken
  • Anwendung verbaler Deeskalation
  • Koordination bei Kontrollübernahme
Gegenseitige Hilfe
  • Kollegiale Übernahme
  • Erkennen der eigenen Grenzen und die der anderen

 

Dauer: 5 Unterrichtseinheiten / 1 Unterrichtseinheit = 45 Min.

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Gewaltfreie Kommunikation

EIN TRAINING ZUR WERTSCHÄTZENDEN GESPRÄCHSFÜHRUNG

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„Wie redest Du eigentlich mit mir?“  Das fragen wir häufig in Situationen, wo Kontroversen und Kompetenzgerangel nicht nur unseren privaten Alltag begleiten. Energiezehrende Streitereien in unserem beruflichen Umfeld, erschweren uns allzu oft ein entspanntes Miteinander. Insbesondere im Umgang mit herausforderndem Verhalten, können wertschätzende und gewaltfreie Kommunikationstechniken ein hilfreiches Instrument sein. Eine Einführung in das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, gibt einen Einblick in die Prinzipien und Techniken der GFK und bietet strategische Ansätze, um gewaltfreie Kommunikation (er-) lebbar zu machen.

 

Die Teilnehmer lernen in diesem praxisorientierten Seminar die Umsetzung der Methode in ihren Alltag.

 

Dauer: 2 Tage

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NEU > Interkulturelles Training für Mitarbeiter
im Gesundheits- und Pflegebreich

RICHTIG VERHALTEN UND KONFLIKTE LÖSEN IM INTERKULTURELLEN KONTEXT

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Aufgrund von Migrationsbewegungen und demographischen Entwicklungen ist unser Gesundheitswesen einem enormen Strukturwandel unterworfen. Neue Herausforderungen im Gesundheitsbereich können sowohl bei der Integration ausländischer Kolleg/innen in Teams als auch bei der Kommunikation mit Patient/innen aus anderen Kulturen bzw. religiösen Kontexten auftreten. Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz ist zu einer Schlüsselqualifikation geworden, die für Klinikpersonal, Ärzte und Mitarbeitende in der Pflege gleichermaßen unerlässlich ist.


Bei diesem Training kommen speziell für den Gesundheitsbereich entwickelte Module zum Einsatz, welche den Teilnehmer/innen die wichtigsten Grundlagen Interkultureller Kompetenz in der Gesundheitsbranche vermitteln und ihnen eine Einführung in die Methoden, Materialien und Handlungsstrategien bieten.


Ein wichtiges Ziel hierbei ist die Erweiterung der Sozialkompetenz und die damit einhergehende Stärkung der Handlungskompetenz in Bezug auf die Bewältigung schwieriger Situationen und Konflikte im Arbeitsalltag.

Die konkreten Ziele des Trainingsprogramms

Sensibilisierung für die interkulturelle Thematik
  • Reflexion der eigenen kulturellen Sozialisation
  • Identifikation eigener Werte im multikulturellen Kontext
  • Wahrnehmung und Erkennung von Vorurteilen und Stereotypen im interkulturellen Kontext
  • Erarbeitung theoretischer Grundlagen
  • Vermittlung von Handlungsstrategien zur Verbesserung der Kommunikation
  • Erweiterung der eigenen Interkulturellen Kompetenz
Ferner sollen die Teilnehmer dazu befähigt werden:
  • Ihre persönliche emotionale Beschaffenheit einzuschätzen
  • Fremdes Verhalten verstehen und annehmen zu können
  • Mit Widersprüchlichkeiten und Mehrdeutigkeiten umgehen zu können
  • schließlich ein effektives Handeln im Interkulturellen und Diversity-Kontext zu Ermöglichen

 

Dauer: 1 Tag, 8 Unterrichtseinheiten

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Gruppenarbeit mit Klienten in Psychiatrischen Einrichtungen

PLANEN – DURCHFÜHREN – DOKUMENTIEREN – BEWERTEN – TRAIN-THE-TRAINER

Seminar-Ausschreibungen PDF-1, PDF-2

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Das Leistungsangebot in der Arbeit mit Patienten Gruppen wird auch im Rahmen der Psychoedukation und Verhaltenstherapie differenzierter und anspruchsvoller. Dies verlangt ein spezielles Wissen und Handlungskompetenz. Professionell geleitete Gruppen erhöhen die Wirksamkeit für den Patienten und ermöglichen zielgerichtete Evaluation. Die Teilnehmer werden qualifiziert, professionell Gruppen zu planen, durchzuführen und nachzubereiten. Neben der praxisnahen Vermittlung pädagogischer Grundlagen, erfahren die TN die Vielfalt der Gruppenlandschaft und Aktivierungsprogramme. Das von LARA Team entwickelte Seminarkonzept ist darauf ausgerichtet, den Praktikern die Fähigkeit zur professionellen Gruppenleitung zu vermitteln. Die TeilnehmerInnen trainieren gezielt ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen unter Berücksichtigung der individuellen und institutionellen Bedingungen.

 

Dauer: 2 Tage
Ein 3. Tag kann speziell für den „Umgang mit schwierigen Gruppensituationen“ angefordert werden.

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Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK)

SOZIALES KOMPETENZTRAINING PROFESSIONELL DURCHFÜHREN. TRAIN-THE-TRAINER

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Dieses Seminar will die TeilnehmerInnen befähigen, das Gruppentraining professionell zu leiten und zu evaluieren. Das Training wurde von Rüdiger Hinsch & Ulrich Pfinsten für psychisch kranke Menschen konzipiert, zum Erwerb kompetenten Sozialverhaltens. Die Seminarteilnehmer lernen, wie das Training aufgebaut ist und trainieren in Kleingruppen die Anwendung des Manuals. Die drei Situationstypen RECHT – BEZIEHUNG – SYMPATHIE bilden dabei die Grundlage.

Die TeilnehmerInnen erhalten weiterhin eine Einführung in die Prinzipien des Rollenspiels und ein gezieltes Training in der Anwendung und Durchführung von Rollenspielen im Training. Die Grundlagen der Techniken der Progressiven Muskelentspannung (PME) nach Jacobson werden ebenfalls vermittelt, um sie als Übungssequenz für die am GSK teilnehmenden Personen einzusetzen. Das Basiswissen zum Einsatz geeigneter Moderationstechniken im Training, erhalten die Seminarteilnehmer während des Praxistrainings.

 

Dauer: 2 Tage

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Selbstsicherheitstraining

SICH SELBST SICHER SEIN

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Dieses Training ist für Menschen konzipiert, die in Gegenwart anderer Menschen Anspannung, Angst oder Unsicherheit empfinden. Gerade in sozialen Institutionen mit strengen hierarchischen Strukturen, fallen MitarbeiterInnen mit wenig ausgeprägtem Selbstbewusstsein und gering empfundenen Selbstwert, kaum auf. Nicht selten werden sie zu Opfern von (kleinen) Bosheiten bis hin zum Mobbing. Viele Betroffene haben Probleme, ihre Rechte zu kennen und sich für diese einzusetzen. Sie tun sich schwer, dem Team gegenüber ihre Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse gebührend zu vertreten. Ebenso sind sie im Umgang mit Kritik und Lob sehr zurückhaltend und gehemmt. MitarbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitswesen müssen fähig sein, mit anderen in Beziehung zu treten, diese aufrechtzuerhalten oder ggf. angemessen zu beenden. Beziehungsarbeit ist die Basis für alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen.

 

In diesem Training werden Situationen bearbeitet, in denen erlebtes Unsicherheitsverhalten reflektiert wird. In Rollenspielen werden verschiedene Lösungsansätze dargestellt und eingeübt. Die TeilnehmerInnen lernen, wie sie diese Situationen mit mehr Selbstsicherheit bewältigen können.

 

Dauer: 1 Tag

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Kommunikationstraining

TRAINING KOMMUNIKATIVER KOMPETENZEN

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Jedes Unternehmen braucht MitarbeiterInnen, die in der Lage sind mit anderen Menschen (Kunden) positiv, konstruktiv, effektiv und bewusst zu kommunizieren. Der Ausbau kommunikativer Kompetenzen ist daher von zentraler Bedeutung, um Einfühlungsvermögen, Verständnis, Konfliktfähigkeit und Persönlichkeitsstärke zu entfalten und zu festigen. Kommunikative Kompetenz bedeutet, die gängigen Kommunikationsmodelle zu kennen und die Techniken zu beherrschen. Die Teilnehmer werden in diesem Seminar motiviert und trainiert, diese Techniken im Berufsalltag anzuwenden.

 

Dauer: 1-2 Tage, je nach Gruppengröße

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Kollegiale Beratung im Gesundheits- und Sozialwesen

KNOW HOW TEILEN UND VON PRAXIS- UND ERFAHRUNGSWISSEN PROFITIEREN

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Die Kollegiale Beratung ist eine strukturierte, selbstgesteuerte Beratungsmethode unter beruflich Gleichgestellten und kann flexibel ohne externe/n Berater/in oder Supervisor/in stattfinden. Sie dient der Suche nach Antworten auf Fragen in einer unbekannten oder problematischen Berufssituation.

Die Kollegiale Beratung ist ein partnerschaftliches Instrument, mit dem die berufliche Tätigkeit, die Berufsrolle und das Arbeitsergebnis reflektiert werden.

Die Kollegiale Beratung ist eine preiswerte Methode (keine anfallenden Zusatzkosten) zur Motivationsförderung und Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen.

 

In nahezu allen sozialen Arbeitsfeldern ist es mittlerweile üblich, die Qualität der Arbeit mit Hilfe von Anleitung und Beratung zu sichern. Es besteht ein hoher Bedarf an individueller Anleitung und Beratung in schwierigen beruflichen Situationen, die im beruflichen Alltag nur zum Teil gelöst werden können.

 

Die Kollegiale Beratung begründet sich auf der Hypothese, dass Menschen aus ähnlichen Arbeitsbereichen (z.B. Sozialarbeit, Krankenpflege, Altenhilfe, Psychiatrie u.a.) durchaus in der Lage sind, sich gegenseitig qualifiziert zu beraten bei beruflichen Problemen. Unter Einbeziehung des Praxis- und Erfahrungswissens aller am Beratungsprozess beteiligten Personen, werden soziale Kompetenzen gestärkt und die Fähigkeiten in der Gesprächsführung gefördert. Die MitarbeiterInnen lernen, sich Herausforderungen zu stellen und aktiv an ihrer Kompetenzentwicklung zu arbeiten.

 

Ziel der Kollegialen Beratung

 

  • Entwicklung zu mehr Selbstkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Zugang zu mehr Handlungsmöglichkeiten und Handlungsalternativen
  • Zeitnahe Hilfestellung in Problemsituationen
  • Entfaltung und Stärkung sozialer Kompetenzen

 

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